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Zantke Global Credit AMI S (a)

Der Fonds investiert überwiegend in globale Unternehmensanleihen. Hierbei können Wertpapiere mit einer Bonität unter Investment Grade und in Fremdwährung erworben werden. Die mittel- bis langfristig ausgelegte…

Der Fonds investiert überwiegend in globale Unternehmensanleihen. Hierbei können Wertpapiere mit einer Bonität unter Investment Grade und in Fremdwährung erworben werden. Die mittel- bis langfristig ausgelegte Anlagestrategie basiert schwerpunktmäßig auf einem Top Down Ansatz. Eine intensive Abwägung der Ertragschancen im Verhältnis zum eingegangenen Risiko stellt eine nachhaltige Performanceentwicklung in den Vordergrund.

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Fondsdaten

ISIN
DE000A2PPHQ1
Ertragsverwendung
Ausschüttung
Auflagedatum
20.03.2020
Manager
Zantke & Cie. Asset Management GmbH
Ausgabeaufschlag
Verwaltungsvergütung
0,4700%
Verwahrstellenvergütung
0,0200%
Total Expense Ratio (TER)
0,50 %
Währung
EUR
Mindestanlage
5.000.000,00 EUR
Geschäftsjahr
01.01. - 31.12.
Vertriebszulassungen
DE
Rücknahmeabschlag
1,5 %

Wertentwicklung

Stand: 17.01.2022

Fondspreise

Ausgabepreis
112,49  €
Rücknahmepreis
112,49  €
Volumen Anteilklasse
75,92 Mio.  €
Bewertungstägliche Kapitalbeteiligungsquote
0,0000
Stand: 17.01.2022

Chance-Risiko-Profil

4

Auszeichnungen (aktueller Monat)

Größte Positionen

Wertpapier
% des Fondsvol.
NORSK HYDRO ASA 3.69% 05/2023
2,64
DAIMLER INTL FINANCE BV 3.78% 03/2022
2,41
KFW 2.7% 03/2024
2,15
APPLE INC 2.513% 08/2024
2,10
SOFTBANK GROUP CORP 4% 07/2026
2,00
ILIAD HOLDING SAS 6.5% 10/2026
1,98
PINEWOOD FINANCE CO LTD 3.25% 09/2025
1,92
Sonstige
83,16
Kasse
1,64
Stand: 30.12.2021

Anlageklasse

Stand: 30.12.2021

Rating

Rating
% des Fondsvol.
AAA
4,16
AA
9,00
A
21,49
BBB
40,71
Sonstige
23,00
Kasse
1,64
Stand: 30.12.2021

Ländergewichtung

Stand: 30.12.2021

Kennzahlen

1,89
Sharpe Ratio
4,99%
Volatilität
Stand: 30.12.2021

Währung

Währung
% des Fondsvol.
USD
47,29
GBP
23,46
CNY
8,08
NOK
5,10
CAD
5,04
EUR
3,12
JPY
2,81
Stand: 30.12.2021

Fondsmanagerkommentare

Im Berichtsmonat Dezember 2021 breitete sich die Omikron-Variante weltweit weiter rasant aus. Erste Studienergebnisse deuten jedoch auf einen relativ milden Verlauf der extrem ansteckenden Corona-Mutante hin. Zudem scheinen die vorhandenen Impfstoffe trotz einer abgeschwächten Abwehrreaktion auch hier vor schweren Verläufen zu schützen. Einzelne EU-Länder, wie zuletzt die Niederlande, verschärften ihre eindämmenden Maßnahmen dennoch drastisch. In den größeren EU-Staaten, wie Deutschland, Frankreich oder Italien, wurden die Zügel teilweise auch wieder gestrafft, jedoch blieben umfangreiche Lockdowns bisher aus. Hingegen kehrt in Südafrika trotz Omikron ein vorsichtiger Optimismus zurück, da der Anteil der sehr schweren Fälle dort deutlich geringer als bei den bisherigen Corona-Varianten ausfällt. Die angelsächsischen Industrienationen verschärften ihre Maßnahmen wahrscheinlich deshalb bisher kaum, obwohl sich Großstädte wie New York oder London wieder zu Corona-Hotspots entwickelten. Die Anleger blendeten die Corona-Sorgen daher schnell wieder aus und fokussierten sich auf die Inflationsdaten sowie die zahlreichen Notenbanksitzungen. In den USA stiegen im November sowohl die Verbraucherpreise (CPI) um 6,8 % sowie die Erzeugerpreise (PPI) um 9,6 % stärker als erwartet. In der Eurozone (CPI +4,9 %) und im Vereinigten Königreich (CPI +5,1 %) zeigte sich ein ähnliches Bild. Die US-Notenbank fährt ihre Anleihekäufe daher doppelt so schnell wie geplant zurück. Der US-Leitzins bleibt zunächst zwar unverändert, für 2022 und 2023 geht die Mehrheit der Fed-Gouverneure gemäß den Dot-Plots nun aber von je drei Zinserhöhungen aus. Die Bank of England reagierte als erste bedeutende Notenbank sogar mit einer überraschenden Leitzinsanhebung um 15 Basispunkte auf 0,25 %. Wohingegen die EZB das Inflationsproblem weiterhin als temporäres Phänomen kleinredet und ihre expansive Geldpolitik nur sehr zaghaft drosselt. Zwar läuft das Pandemie-Notfallprogramm (PEPP) im März 2022 aus, aber gleichzeitig wird das normale Anleihekaufprogramm (APP) ab April 2022 auf 40 Mrd. Euro pro Monat verdoppelt. Eine Zinswende nach oben dürfte damit in der Eurozone auch im Jahr 2022 unwahrscheinlich bleiben. Der geldpolitische Kurs der EZB und den anderen wichtigen westlichen Notenbanken driftet somit weiter auseinander. In Anbetracht der intakten globalen wirtschaftlichen Erholung sowie den nach wie vor tief negativen Realzinsen reagierten die Anleger mit einer zunehmenden Risikobereitschaft. Globale Aktien (MSCI World + 3,62 % in Euro) und europäische Aktien (Euro Stoxx 50 +5,81 %) konnten unter großer Schwankungsbreite insgesamt deutlich zulegen. Entsprechend engten sich auch die Risikoprämien von Unternehmensanleihen, v. a. im High Yield Bereich, stark ein. Zinssensible Anlagen waren hingegen nicht gefragt, weshalb die Kapitalmarktzinsen von Staatsanleihen auf beiden Seiten des Atlantiks spürbar anstiegen.

Für 2022 erwarten wir, dass sich der weltweite Aufschwung, wenn auch langsamer, fortsetzt. Dies dürfte mit vorerst anhaltend hohen Inflationsraten einhergehen. Kurzfristige preistreibende Faktoren, wie die Lieferengpässe, sollten zunehmend in den Hintergrund rücken. Längerfristige Faktoren, wie die Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise, werden aber wahrscheinlich weiter preistreibend wirken. Gleichzeitig müssen die hierzu erforderlichen gigantischen Infrastrukturausgaben und sonstigen Sozialprogramme finanziert werden, was ohne die Unterstützung der Notenbanken kaum zu bewältigen sein dürfte. Wahrscheinlich werden die Zinsen deshalb vorerst künstlich unter den Inflationsraten gehalten (Financial Repression). An Risikoassets, wie Aktien oder Unternehmensanleihen, dürfte damit auch in Zukunft kaum ein Weg vorbeiführen, um zumindest die Chance auf einen teilweisen Ausgleich der drohenden Kaufkraftverluste zu haben. 

Renten-Kennzahlen

Ø -Rendite
2,62%
Duration (Jahre)
5,16
Modified Duration
5,06
Ø -Rating
BBB+
Stand: 30.12.2021

Restlaufzeit

Laufzeit
% des Fondsvol.
0 bis 3 Jahre
22,25
3 bis 5 Jahre
15,95
5 bis 7 Jahre
10,23
7 bis 10 Jahre
26,89
10+ Jahre
23,05
Kasse
1,64
Stand: 30.12.2021

Hinweise

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