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terrAssisi Renten I AMI

Der Rentenfonds investiert in Wertpapiere mit einer durchschnittlichen Zinsbindung von 24 Monaten. Durch eine defensive Anlagestrategie soll die Minimierung des Kursrisikos im Vordergrund stehen. Investiert…

Der Rentenfonds investiert in Wertpapiere mit einer durchschnittlichen Zinsbindung von 24 Monaten. Durch eine defensive Anlagestrategie soll die Minimierung des Kursrisikos im Vordergrund stehen. Investiert wird in Wertpapiere von Emittenten und Unternehmen, die neben ökonomischen auch Umwelt- und Sozialkriterien erfüllen. Grundlage dieser Auswahl ist das Nachhaltigkeitsrating nach dem "Best-in-Class-Prinzip" eines unabhängigen Researchpartners. Einen zusätzlichen ethischen Filter stellen die Grundsätze des Franziskanerordens dar, die durch spezifische Anlage- und Ausschlusskriterien den sozialen und kulturellen Aspekt der Investments überprüfen.

Ein Teil der Managementvergütung geht an die Missionszentrale des Franziskanerordens und dient zur Finanzierung der weltweiten Hilfsprojekte.

Fondsdaten

ISIN
DE000A0NGJV5
Ertragsverwendung
Ausschüttung
Auflagedatum
22.04.2009
Manager
Oliver Jepsen, Ampega
Ausgabeaufschlag
0,500 %
Verwaltungsvergütung
0,300 %
Verwahrstellenvergütung
0,07 %
Total Expense Ratio (TER)
0,50 %
Währung
EUR
Sparplan
Ja
Geschäftsjahr
01.01.-31.12.
Vertriebszulassungen
DE AT

Wertentwicklung

Stand: 29.11.2022

Fondspreise

Ausgabepreis
91,25  €
Rücknahmepreis
90,80  €
Volumen Anteilklasse
18,60 Mio.  €
Bewertungstägliche Kapitalbeteiligungsquote
0,0000
Stand: 30.11.2022

Chance-Risiko-Profil

2

Auszeichnungen (aktueller Monat)

Größte Positionen

Wertpapier
% des Fondsvol.
AT&T FRN
2,95
Italy
2,87
Berlin Hyp MTN
2,87
Vodafone Group MTN
2,85
NatWest Group fix-to-float
2,84
Kellogg
2,84
Mondi Finance MTN MC
2,83
Sonstige
70,97
Kasse
8,99
Stand: 31.10.2022

Anlageklasse

Stand: 31.10.2022

Rating

Rating
% des Fondsvol.
AAA
7,30
AA
1,74
A
46,10
BBB
35,56
Sonstige
0,30
Kasse
8,99
Stand: 31.10.2022

Ländergewichtung

Stand: 31.10.2022

Branchenaufteilung

Stand: 31.10.2022

Video / Fondsportrait

Kennzahlen

-1,40
Sharpe Ratio
1,04%
Volatilität
Stand: 31.10.2022

Offenlegungsverordnung

Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale oder des nachhaltigen Investitionsziels

Der Fonds ist ein Finanzprodukt, mit dem ökologische und soziale Merkmale beworben werden und qualifiziert gemäß Artikel 8 Absatz 1 der Offenlegungsverordnung.

Die Auswahl der Vermögensgegenstände erfolgt zunächst nach dem sog. Best-in-Class-Ansatz.

Dies bedeutet das relativ beste Abschneiden eines Unternehmens im Vergleich zu seinen Wettbewerbern. Nach diesem Prinzip werden die Unternehmen innerhalb einer Branche direkt miteinander verglichen und auf ihre Nachhaltigkeit überprüft. Es werden stets die Anlageobjekte bevorzugt, die die Nachhaltigkeitskriterien Environmental, Social und Go- vernance („ESG“) jeweils am besten erfüllen, also „best in class“ sind. Dies bedeutet, dass bei der Auswahl der Vermögensgegenstände neben dem finanziellen Erfolg folgende ESG-Kriterien beispielsweise berücksichtigt werden:

Umwelt („Environmental“): Vermeidung von Klimatransitionsrisiken, Erhaltung von Flora und Fauna, Schutz der natürlichen Ressourcen und der Atmosphäre, Begrenzung der Bodenverschlechterung und des Klimawandels, Vermeidung von Eingriffen in Ökosysteme und Verlusten der biologischen Vielfalt.

Soziales („Social“): Allgemeine Menschenrechte, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Einhaltung der Gleichbehandlungsgrundsätze, Faire Arbeitsbedingungen und angemessene Entlohnung.

Unternehmensleitsätze („Governance“): Einhaltung von Unternehmensethik und Prinzipien der Korruptionsbekämpfung gemäß UN Global Compact, Leitsätze der guten Unternehmensführung sowie Regelungen zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Dieser „Best-in-Class“-Ansatz fördert den Wettbewerb hin zu mehr Natur-, Sozial- und Kulturverträglichkeit. Der Auswahlprozess erfolgt über eine Würdigung von ESG-Scores sowie einem Ratingvergleich. Im Ergebnis umfasst das Investmentuniversum damit Unternehmen, die im Industrievergleich eine führende ESG-Leistung zeigen und sich in besonderem Maße für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Dies bedeutet, dass die Kapitalverwaltungsgesellschaft unter Berücksichtigung der vorstehenden Kriterien keine feststehende Auswahl von Vermögensgegenständen innerhalb einer Branche oder eines Sektors erwirbt, sondern Über- und Untergewichtungen einzelner Branchen oder Sektoren vornehmen kann. Dies kann dazu führen, dass einzelne Branchen oder Sektoren bei der Auswahl der Vermögensgegenstände nicht berücksichtigt werden, während aus anderen Branchen oder Sektoren bei entsprechend positiver Beurteilung durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft eine Vielzahl von Vermögensgegenständen ausgewählt wird.

Außerdem sind Unternehmen erfasst, die bei ihrer Geschäftstätigkeit die in Art. 2 Nr. 17 der Verordnung (EU) 2019/2088 („Offenlegungsverordnung“) genannten Governance-Aspekte beachten. Die Bewertung der Environmental-, Social-, Governance - Merkmale der Investitionen basiert auf Informationen von spezialisierten externen Datenanbietern sowie auf eigenen Analysen.

Der Best-in-Class-Ansatz des Fonds wählt die jeweils sozial oder ökologisch besten Papiere aus, in die ein Fonds auch bei rein ökonomischer Betrachtung investieren würde. In Hinblick auf die ökologische Sicht wird geprüft, ob die Gewinnerzielung im Einklang steht mit Maßnahmen zur Minimierung des Umweltrisikos, der Steigerung der Ressourcenproduktivität, der Investition in erneuerbare Ressourcen, der Wiedergewinnung und Wiederverwertung verbrauchter Stoffe, der Vermeidung umweltschädlicher Materialien, der Reduktion des Energieverbrauchs und der Schadstoff-Emissionen (einschl. CO2), und der Funktionsfähigkeit globaler und lokaler Ökosysteme (z.B. Regenwälder, Meere). In sozialer und kultureller Sicht wird geprüft, ob die Gewinnerzielung im Einklang steht mit der Entwicklung des „Humankapitals“, d.h. Übernahme von Verantwortung für die Mitarbeiter in Hinblick auf Arbeitsplätze / Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitszeit (ILO-Standards), Entlohnung (Verhalten in Hinblick auf: Altersvorsorge, Ausnutzung von Lohngefällen im Ausland, unbezahlte Arbeit etc.), Mitbestimmung, Humanisierung der Arbeitsbedingungen, Personalentwicklung, Angebote der Aus- und Weiterbildung, Förderung selbstverantwortlichen Arbeitens, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Sozialeinrichtungen (z. B. Kinderbetreuung) und Respekt vor der Verschiedenheit des Einzelnen. Darüber hinaus wird geprüft, ob die Gewinnerzielung im Einklang steht mit der Entwicklung des „Sozialkapitals“, d. h. Übernahme von Verantwortung für gesellschaftliche Anspruchsgruppen im engeren Sinne (Zulieferer, Kunden, Staat und Gemeinwesen) im Hinblick auf Schaffung von Erwerbschancen, Ausgewogenheit zwischen den Generationen, diskriminierungsfreier Umgang mit Minderheiten und gesellschaftlich benachteiligten Gruppen (wie ethnische Minderheiten, ältere Menschen, Kinder, Frauen, Behinderte), Förderung der Einhaltung ethischer und sozialer Standards in den eigenen Fertigungsstätten sowie in denen der Zulieferer, Förderung zivilgesellschaftlichen Handelns, und nicht zuletzt fairer Umgang mit Personen, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind.

Darüber hinaus wird geprüft, ob die Gewinnerzielung im Einklang steht mit der Entwicklung des „Kulturkapitals“, d. h. Übernahme von Verantwortung für externe Anspruchsgruppen im weiteren Sinne (Auslandsaktivitäten vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern) in Hinblick auf Respekt vor kultureller Vielfalt unter Wahrung persönlicher Freiheitsrechte und gesellschaftlicher Integrität und vor kultureller Selbstbestimmung der Kommunen, Mobilisierung der Potentiale kultureller Vielfalt, Nutzung lokaler Ressourcen bei der Produktion, Vermeidung einer Verdrängung und Förderung von traditionellen Strukturen, keine Ausnutzung niedrigerer Standards im Ausland zur Produktion und zum Absatz von Produkten und Anerkennung der und öffentliches Eintreten für die entsprechenden Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Richtlinien der OECD für multi- nationale Unternehmen sowie die Einhaltung der 4 ILO Kernarbeitsnormen.

Die Auswahl der Vermögensgegenstände richtet sich im zweiten Schritt nach den ethischen Grundsätzen des Franziskanerordens. Entsprechend orientieren sich die Kriterien für die Anlage neben ökonomischen Aspekten gleichberechtigt an sozialen, kulturellen und Umweltaspekten. Die hohe Wertschätzung des Franz von Assisi für die gesamte Schöpfung ist auch Richtschnur für die spezifischen Anlage- und Ausschlusskriterien. Die Voraussetzung für ethische Investments wird geschaffen, wenn die heutigen Bedürfnisse befriedigt werden, ohne die Ressourcen der kommenden Generationen zu gefährden.

Basis für die Auswahl der Vermögensgegenstände bildet die Kriteriologie des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens, der sich in die drei Dimensionen Kultur-, Sozial- und Naturverträglichkeit gliedert. Die Förderung einer ethischen und ökologischen Wirtschaft steht für den Franziskanerorden an oberster Stelle, wobei durch die Verknüpfung mit ökonomischen Zielen der Gedanke an Sicherheit und Substanzerhaltung bei der Geldanlage im Vordergrund steht. Die Bewertung potenzieller Anlagetitel wird nach ökologischen, sozialen und kulturellen Gesichtspunkten vorgenommen. In einem ersten Schritt werden die Unternehmen und Länder nach ihren Leistungen in diesen Bereichen bewertet. Im Anschluss werden dann aus den selektierten Anlagetiteln die erfolgversprechendsten Titel für die Fonds ausgewählt. Die Idee der ethisch-nachhaltigen Geldanlage basiert grundsätzlich auf der Überzeugung, dass die Ausgestaltung der Geldanlage Einfluss auf wirtschaftliche Abläufe und unternehmerisches Handeln hat und dem Anleger so eine aktive Mitgestaltungsmöglichkeit eröffnet wird.

Grundlage für die Auswahl der Vermögensgegenstände sind interne Analysen und Auswertungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Kriterien für die Auswahl der Vermögensgegenstände sind aus ökonomischer Sicht, dass Gewinne auf Basis langfristiger Produktions- und Investitionsstrategien statt in kurzfristiger Gewinnmaximierung erwirtschaftet werden, die Erfüllung elementarer Bedürfnisse nicht gefährdet wird und Gewinne nicht auf der Verletzung gesetzlicher Regelungen beruhen.

In ökologischer Sicht erfordern Investitionen, dass die Gewinnerzielung im Einklang steht mit der Steigerung der Ressourcenproduktivität, Investitionen in erneuerbare Ressourcen sowie die Wiedergewinnung und Wiederverwendung verbrauchter Stoffe.

In sozialer und kultureller Sicht soll die Kapitalanlage im Einklang stehen mit der Entwicklung des Humankapitals (Verantwortung für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, Förderung selbstverantwortlichen Arbeitens, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Respekt vor der Verschiedenheit der Einzelnen), der Entwicklung des Sozialkapitals (Schaffung von Erwerbschancen, Ausgewogenheit zwischen den Generationen, diskriminierungsfreier Umgang mit Minderheiten, Funktionsfähigkeit der Regionen, Förderung zivilgesellschaftlichen Handelns) sowie der Entwicklung des Kulturkapitals (Respekt vor kultureller Vielfalt unter Wahrung persönlicher Freiheitsrechte und gesellschaftlicher Integrität, Mobilisierung der Potentiale kultureller Vielfalt.

Darüber hinaus sind weitere Ausschlusskriterien definiert, um die Unternehmen, die in bestimmten ethisch kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind bzw. bestimmte ethisch kontroverse Geschäftspraktiken verfolgen, von vornherein auszuschließen. Dieser ethische „Filter“ stellt sicher, dass auf keinen Fall in Unternehmen, die in diesen Geschäftsfeldern operieren, investiert wird – egal wie gut das Abschneiden beim Best-in-Class-Ansatz ist und dass keines der in der Offenlegungsverordnung genannten Umwelt- und Sozialziele bzw. in Art. 9 der Verordnung (EU) 2020/852 852 („Taxonomie- verordnung“) genannten Umweltziele erheblich beeinträchtigt wird. Diese Ausschlusskriterien werden auch als Negativkriterien bezeichnet. Zurzeit bestehen folgende franziskanische Negativkriterien, welche den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden: Arbeitsbedingungen, Biozide, verbrauchende Embryonenforschung, Glücksspiel, Kinderarbeit, Missachtung der Menschenrechte, Verstoß gegen die Menschenwürde und Pornographie, Rüstungsgüter, Tier- versuche, Verursachung massiver Umweltschäden und kontroverse Wirtschaftspraktiken.

Mit dem Fonds werden darüber hinaus nachhaltige Investitionen in Höhe von 3% angestrebt. Nachhaltige Investitionen sind gemäß Artikel 2 Ziff. 17 der Offenlegungsverordnung Investitionen in wirtschaftliche Tätigkeiten, die zur Erreichung eines Umwelt- oder Sozialziels beitragen.

Der Grundsatz „Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen“ findet nur bei denjenigen dem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen Anwendung, die die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten berücksichtigen. Die dem verbleibenden Teil dieses Finanzprodukts zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU- Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Investmentprozess

Für die Gesellschaft ist eine systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungen ein wesentlicher Teil der strategischen Ausrichtung. Die Operationalisierung in Form der Begrenzung von ESG-relevanten Risiken und Kontroversen sowie der Festlegung von unzulässigen Vermögensgegenständen erfolgt im Rahmen der Portfolioallokation. Hierzu werden neben individuellen Analysen zusätzlich Informationen von spezialisierten, externen Dienstleistern genutzt. Relevante Faktoren und Informationen sind u.a. ESG-Ratings, Informationen zu kontroversen Waffen, Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltbelangen und zur Korruptionsprävention (UN Global Compact Kriterien). Weitere Informationen hierzu enthalten die untenstehenden Absätze.

Zusätzlich ist die Gesellschaft Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und verpflichtet sich damit zum Ausbau nachhaltiger Geldanlagen und zur Einhaltung der sechs, durch die UN aufgestellten Prinzipien für verantwortliches Investieren.

Erwartete Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite

Nachhaltigkeitsrisiken wirken sich grundsätzlich auf alle bestehenden Risikokarten und somit auf die Renditeerwartungen einer Investition aus. Nachhaltigkeitsrisiken können die Wertentwicklung des Fonds und der im Fonds gehaltenen Vermögensgegenstände beeinträchtigen und sich damit nachteilig auf den Anteilwert und auf das vom Anleger investierte Kapital auswirken. Durch die voranstehend erläuterten Prozesse und Ausschlüsse sollen etwaige negative Wertentwicklungen, die auf Nachhaltigkeitsrisiken zurückzuführen sind, wirkungsvoll gemindert werden.

Transparenz nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Fonds

Der Fonds berücksichtigt nachteilige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren auf der Grundlage der nachfolgenden Principals of Adverse Impact („PAI“) gemäß Offenlegungsverordnung auf unterschiedliche Weise in der Portfolio-Allokation und -selektion.

Grundsätzlich versteht man unter den PAI wesentliche bzw. potenziell wesentliche, nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren, die sich aus Investitions-entscheidungen ergeben, diese verschlechtern oder in direktem Zusammenhang damit stehen. Konkret beinhalten die PAIs Standardfaktoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und geben Aufschluss darüber, inwieweit sich Investitionsobjekte negativ auf diese Komponenten auswirken können. Die PAIs sind 64, von der EU festgelegte Indikatoren, für welche die Offenlegungsverordnung sowohl narrative als auch quantitative Offenlegungsanforderungen für Finanzmarktteilnehmer vorsieht. Von den insgesamt 64 Indikatoren sind 18 meldepflichtig, diese beziehen sich auf Treibhausgasemissionen, biologische Vielfalt, Wasser, Abfall sowie auf soziale Aspekte hinsichtlich Unternehmen, Staaten sowie Immobilienanlagen. Die Berichterstattung im Falle der restlichen 46 Indikatoren erfolgt auf freiwilliger Basis, wovon 22 Indikatoren zusätzliche Klima- und andere Umweltaspekte abbilden und die restlichen 24 Indikatoren soziale und Arbeitnehmerfaktoren, die Achtung der Menschenrechte sowie Korruptions- und Bestechungsbekämpfung abdecken.

Bei der Investition des Fondsvermögens werden die Treibhausgas-Emissionen, Klimaziele, Maßnahmen und Strategien zur Emissionsminderung der jeweiligen Emittenten, wie in den nachfolgenden Absätzen konkretisiert, zur Grundlage gemacht. Berücksichtigt werden dabei der CO2-Fußabdruck, die Tätigkeit der Emittenten im Hinblick auf fossile Brennstoffe, der Anteil des Verbrauchs und der Erzeugung von nicht erneuerbaren Energien, die Intensität des Energieverbrauchs je Sektor mit hoher Klimaauswirkung. Als Grundlage für die Berücksichtigung der genannten Merkmale werden hierfür die auf dem Markt verfügbaren Daten verwendet.

Investitionen in Emittenten, die einen Umsatzanteil von mehr als 10% aus der Energiegewinnung oder dem sonstigen Einsatz von fossilen Brennstoffen (exklusive Gas und Atomstrom) generieren, sind ausgeschlossen. Gleiches gilt für Emittenten, die einen Umsatzanteil von mehr als 10% aus der Förderung von Kohle und Erdöl erzielen. In Emittenten, die mehr als 10% ihrer Umsätze aus dem Anbau, der Exploration und Dienstleistungen für Ölsand und Ölschiefer erzielen, wird nicht investiert.

Emittenten, die gegen den UN-Global Compact verstoßen, gelten als nicht investierbar. Diese Prinzipien beziehen neben Menschenrechten, Arbeitsnormen und Maßnahmen zur Korruptionsprävention auch das Vorsorgeprinzip im Umgang mit Umweltproblemen, insbesondere in Bezug auf Biodiversität, Wasserverbrauch und Abfall ein. Außerdem beinhalten die UN Global Compact Prinzipien Kriterien gegen Diskriminierung und Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit & Diversität.

Eine Menschenrechtskontroverse oder eine Kontroverse im Bereich der Arbeitsrechte liegt insbesondere dann vor, wenn ein Emittent in seinem Wirkungsbereich allgemein anerkannte Normen, Prinzipien und Standards zum Schutz der Menschenrechte nachweislich oder mutmaßlich in erheblichem Maße missachtet. Abgedeckt werden in diesem Zusammenhang auch die Themenbereiche Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung. Als Bewertungsrichtlinien für Kontroversen im Bereich der Umweltprobleme werden u.a. das Prinzip der besten verfügbaren Technik (BVT) sowie internationale Umweltgesetzgebungen herangezogen.

Investitionen in Emittenten, die im Zusammenhang mit geächteten Waffen (gemäß „Ottawa-Konvention“, „Oslo-Konvention“ und den UN-Konventionen „UN BWC“, „UN CWC“) stehen, werden nicht getätigt.

Bei Investitionen in Staaten werden Länder mit einer niedrigen Nachhaltigkeitsbewertung (Länder, die in die letzte Kategorie im Ranking anerkannter Datenanbieter fallen und damit ein schwerwiegendes Risiko für das langfristige Wohlergehen des Landes haben) ausgeschlossen. Die Länderrisikobewertung deckt 170 Länder ab und basiert auf mehr als 40 Indikatoren, die unter anderem der Weltbank oder den Vereinten Nationen entnommen sind. Unter Berücksichtigung von ESG-Leistungen, ESG-Trends und aktuellen Ereignissen wird das Risiko für den langfristigen Wohlstand und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes gemessen, indem dessen Vermögenswerte - natürliches, menschliches und institutionelles Kapital - und dessen Fähigkeit, seine Vermögenswerte nachhaltig zu verwalten, bewertet werden.

Dimensionen der Bewertung umfassen Umwelt-, Soziale- und Regierungsaktivitäten, die internationalen Konventionen und Normen entsprechen. Hierfür wird eine Analyse relevanter Kontroversen, wie beispielsweise Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Korruption, Umweltverschmutzung oder Meinungsfreiheit zu Grunde gelegt. Außerdem werden der Schutz der Menschenrechte, gesellschaftliches Engagement, Einhaltung der Datenschutzregelungen, Schutz der Minderheiten, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit, sowie Grundsätze für Produktsicherheit und die Möglichkeit zur politischen Einflussnahme und Transparenz berücksichtigt. Staaten, die gegen globale Normen wie den „Freedom House Index“ verstoßen, werden zudem ausgeschlossen.

Angaben zu den Methoden

Die Bewertung der sozialen und ökologischen Merkmale der Investitionen basiert auf Informationen von spezialisierten externen Datenanbietern sowie auf eigenen Analysen, die von internen Analysten durchgeführt werden.

Die Vorgaben werden in den im Investmentprozess genutzten Tools integriert, welche auch zur Überwachung der Restriktionen des Anlageuniversums verwendet werden.

Die Zusammensetzung des Portfolios sowie die ESG-Scores, Ausschlüsse und sonstiger Nachhaltigkeitsfaktoren der zugrundeliegenden Vermögenswerte werden sowohl bei der Investitionsentscheidung als auch kontinuierlich überprüft. Halbjährlich wird eine vollständige Überprüfung der getätigten Investitionen auf Einhaltung der festgesetzten Nachhaltigkeitsfaktoren mit Unterstützung externer Datenanbieter durchgeführt.

Die Datenanbieter informieren zusätzlich zu den bezogenen Rohdaten regelmäßig per E-Mail über Veränderungen der Nachhaltigkeitsfaktoren, vor allem der ESG-Scores von Emittenten.

Nur ein minimaler Anteil der Informationen wird im Falle der fehlenden Daten geschätzt. Für diesen Fall wird eine interne Analyse durchgeführt und im Rahmen des ESG Committees besprochen. Die Gesellschaft strebt bei Unklarheiten oder fehlenden Informationen einen aktiven Austausch mit den Datenprovidern an.

Die Gesellschaft hat Nachhaltigkeitsfaktoren auch in den Engagement Prozess integriert und nimmt so Einfluss auf die Unternehmensführung sowie die Ausrichtung der investierten Unternehmen. Bei der Stimmrechtsausübung werden die in der Anlagestrategie festgelegten Ziele verfolgt und bei Beschlussvorschlägen für Hauptversammlungen eingebracht. Für die Analyse der Unterlagen für die Hauptversammlungen wird ebenfalls auf externe und spezialisierte Datenanbieter (bspw. ISS-ESG) zurückgegriffen, um Nachhaltigkeitsfaktoren in das Abstimmungsverhalten mit einfließen zu lassen. Die Mitwirkungspolitik (Engagement Policy) der Gesellschaft ist unter www.ampega.de/fileadmin/mediapool/Aktuelle_Daten/Mitwirkungspolitik_2021.pdf zu finden.

Änderungsverzeichnis

10.03.2021: Initiale Veröffentlichung

02.08.2022: Anpassung des Investmentprozesses (Berücksichtigung von nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren sowie Anstreben von nachhaltige Investitionen nach OffenlegungsVO)

Währung

Währung
% des Fondsvol.
EUR
100,00
Stand: 31.10.2022

Fondsmanagerkommentare

Eine besser als erwartet verlaufene Q2-Berichtssaison (Gewinne in Deutschland & USA über Vor-Corona Niveaus), weiter hohe Anleihekäufe der Fed & EZB sowie eine taubenhafte Rede von Fed-Chef Powell bei der Notenbankertagung in Jackson Hole unterstützten die Aktienmärkte in den letzten Wochen.

Negative Trends waren die anhaltende Ausbreitung der Delta-Variante einhergehend mit Sorgen um neue Mobility Restrictions, Befürchtungen einer sich abschwächenden Weltwirtschaft, fortlaufende Diskussionen um ein bevorstehendes Tapering in den USA sowie verschärfte Regulierungssorgen in China und die sich zuspitzende Krise des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande.

Das positive Umfeld für Aktien bleibt im 2. Halbjahr 2021 bestehen:

  • Die Makroökonomische Stabilisierung und Gewinnerholung setzen sich fort
  • Geld- und Fiskalpolitischer Stimulus entfalten ihre Wirkung (v.a. in Europa)
  • Globale Impfkampagnen schreiten voran
  • Das Korrekturpotenzial nimmt durch die Seitwärtskonsolidierung der Märkte ab

Der terrAssisi Aktien konnte seit Jahresbeginn um 19,9% zulegen. Am besten entwickelten sich die Sektoren Technologie, Gesundheit und Industrie. Zu den Underperformern zählen Konsumunternehmen, sowohl zyklische als auch defensive, und Versorger. Während in den ersten Monaten des Jahres Value Titel die Performancerankings anführten, waren ab Mai verstärkt Qualitätsunternehmen gesucht. Auf Einzeltitelebene entwickelten sich mit ASML und Nvidia zwei Unternehmen aus der Halbleiterbranche am besten gefolgt von dem Hörsystem Spezialisten Sonova. Eine enttäuschende Wertentwicklung lieferten mit Mastercard und Cigna zwei Unternehmen, die erst im April in das Portfolio aufgenommen wurden. Während bei Mastercard die Konsumzurückhaltung belastet, enttäuschte der Krankenversicherer Cigna mit Aussagen zu steigenden Covid-19 Kosten. Die langfristigen Gewinnperspektiven sind bei beiden Unternehmen weiterhin intakt.

Neu ins Portfolio aufgenommen wurden Orstedt und Teleperformance. Orsted ist einer der Marktführer im Bereich Offshore-Windenergie und wird regelmäßig als eines der nachhaltigsten Unternehmen ausgezeichnet. Das Unternehmen hat innerhalb weniger Jahre eine rasante Transformation vorgenommen, von einem der CO2-intensivsten Energieunternehmen Europas zu einem Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien. Teleperformance bietet weltweit Dienstleistungen für das Management von Kundenbeziehungen wie auch für die Auslagerung von Geschäftsprozessen an. Das Unternehmen befasst sich eingehend mit dem Thema Nichtdiskriminierung und hat mehrere Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt (z.B. strategische Ziele und Ausbildung) eingeführt. Das Unternehmen überzeugt durch prozentual zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinnen und profitiert vom Trend zu Outsourcing-Lösungen.

Mit Air Products & Chemicals wurde ein Unternehmen aus dem Fonds herausgenommen. Hintergrund sind die hohen CO2 Emissionen des Unternehmens. Im Gegensatz zu den Konkurrenten Linde und Air Liquide hat sich Air Products & Chemicals bisher kein konkretes Ziel gesetzt, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter 2°C zu begrenzen.

Renten-Kennzahlen

Ø -Rendite
3,42%
Duration (Jahre)
1,56
Modified Duration
1,51
Ø -Rating
A-
Stand: 31.10.2022

Restlaufzeit

Laufzeit
% des Fondsvol.
0 bis 3 Jahre
91,66
3 bis 5 Jahre
6,86
5 bis 7 Jahre
1,48
Stand: 31.10.2022

Hinweise

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