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"Ampega hat ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen in vielen Bereichen konsequent weiterentwickelt. Mit unseren Produkten und Anlageentscheidungen untermauern wir unsere Überzeugung.

Der Talanx Konzern und die Ampega haben die von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet und sich damit einem Rahmenwerk zur nachhaltigen Kapitalanlage angeschlossen.
Gleichzeitig hat man sich dazu entschieden, von diesem Jahr an in Deutschland klimaneutral zu wirtschaften. Auch das Thema Engagement und Mitwirkung wurde mit einer neuen Engagement Policy gestärkt und vor allem das Thema Wahrnehmung von Stimmrechten auf Hauptversammlungen adressiert."


Dr. Thomas Mann, Chief Investment Officer (CIO)

Langfristig denken. Nachhaltig handeln.

Nachhaltig. Aus Überzeugung.


Als großer internationaler und langfristiger Kapitalanleger sind wir uns unserer treuhänderischen, aber auch gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.
Beim Management der uns anvertrauten Gelder berücksichtigen wir sowohl finanzielle als auch ökologische und soziale Aspekte sowie Kriterien der Unternehmensführung („ESG-Kriterien“). Wir sind überzeugt, dass uns diese nicht finanziellen Informationen bessere und langfristig nachhaltigere Anlageentscheidungen treffen lassen.

Transparenz. Mit klarem Ziel.


Durch Unterzeichnung der PRI, der Prinzipien für nachhaltiges Handeln, verpflichten wir uns zu Transparenz und Mitwirkung. Unserer Verantwortung werden wir durch eine ganzheitliche Betrachtung und konkrete Unterstützung einzelner Nachhaltigkeitsziele gerecht. Durch die Einbindung unabhängiger Research-Partner überprüfen wir uns und unsere Ergebnisse fortlaufend.

Glaubwürdig. Durch aktives Tun.


Für uns ist ESG kein Modetrend. Glaubwürdigkeit erhält man nur durch konkrete Handlungen. Beispiele unserer Aktivitäten:

  • terrAssisi Fonds – ESG-konforme Fonds mit der Missionszentrale der Franziskaner
  • Ampega DiversityPlus Aktienfonds – Erweiterung des ESG-Gedankens um Vielfaltskriterien
  • Kauf von zwei Solarparks in Spanien
  • Windparks „Gode Wind“ und „Borkum Riffgrund 2“
  • Beteiligungsfinanzierung eines kanad. Pensionsfonds für den größten Off shore-Windpark Deutschlands

Kriterien für nachhaltiges Investment

Der Konzern möchte bei seiner Kapitalanlage einerseits mögliche negative Auswirkungen vermeiden, indem beispielsweise in bestimmte Länder oder Geschäftsfelder nicht investiert wird. Andererseits möchte der Konzern insgesamt positive Auswirkungen fördern. Dafür haben wir 2016 ein Vorgehen für ein "ESG-Screening" erarbeitet.

Wir haben unsere Nachhaltigkeitsstrategie in 2019 in vielen Bereichen konsequent weiterentwickelt. Der Talanx Konzern und die Ampega haben die von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet und sich damit einem Rahmenwerk zur nachhaltigen Kapitalanlage angeschlossen. Gleichzeitig hat man sich dazu entschieden, von diesem Jahr an in Deutschland klimaneutral zu wirtschaften. Auch das Thema Engagement und Mitwirkung wurde mit einer neuen Engagement Policy gestärkt und vor allem das Thema Wahrnehmung von Stimmrechten auf  Hauptversammlungen adressiert.

Bereits seit geraumer Zeit analysieren wir konzernweit Wertpapieranlagen auf die Einhaltung von ESG-Kriterien. Das Screening erfolgt auf Grundlage der zehn Prinzipien des UN Global Compact. Die Prinzipien verantwortungsvollen Handelns dienen als Basis für einen breiten Filterkatalog. Neben diesen zehn universellen Prinzipien, die sich auf Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention beziehen, wurde in den Filterkatalog auch der Ausschluss von kontroversen Waffen, wie Anti-Personen- Minen und der Ausschluss Kohle (Umsatz/Erzeugungsanteil >25 %) aufgenommen. Zum Ende des Jahres 2019 wurde der Filterkatalog um das Kriterium Ölsande erweitert. 

Im Geschäft mit institutionellen Kunden bietet Ampega individuelle ESG-Lösungen auf Basis eines differenzierten Ansatzes an. Hierzu wurde die ESG-Integration in den unterschiedlichen Assetklassen weiter vorangetrieben und die Kooperationen mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsdaten-Vendoren weiter intensiviert. Den Kunden können nun mehr unterschiedliche Ausschlüsse, Best-in-Class-Ansätze oder Impact-Strategienangeboten werden.

Bei Publikumsfonds offeriert Ampega schon viele Jahre dezidierte ESG-Fokusprodukte mit unterschiedlichen Risikoprofilen: Die Sondervermögen terrAssisi Renten I AMI, terrAssisi Aktien I AMI und der terrAssisi Stiftungsfonds I AMI investieren in Unternehmen und Emittenten, die neben ökonomischen auch Umwelt-und Sozialkriterien dauerhaft in ihre Firmenstrategie einbeziehen und unter dem Gesichtspunkt Zukunftsverantwortung zu den Vorreitern zählen. Die Klassifizierung wird von der unabhängigen Research Agentur ISS-ESG vorgegeben. Der terrAssisi Aktien I AMI verfügt zusätzlich über den Transparenzbericht der Firma Rödl & Partner. Diese Berichte gewähren dem interessierten Anleger ein hohes Maß an Einsicht in das Anlagemanagement des Fonds und setzen neue Maßstäbe innerhalb der Transparenz und Informationspolitik.

Zusammenfassung

Ampega berücksichtigt die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Zu den Nachhaltigkeitsfaktoren gehören Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte, sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung.

Strategie zur Feststellung und Gewichtung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren

Die Ampega hat ein ESG Committee eingerichtet, welches die Operationalisierung der Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie in der Kapitalanlage umsetzt und sich zusätzlich auch den ESG Investmentbelangen der Fremdkunden widmet. Die Ampega hat einen umfangreichen Filterkatalog entwickelt, welcher auf potenzielle und getätigte Investitionen angewendet wird, um sicherzustellen, dass Investitionen in Unternehmen ausgeschlossen werden, die erhebliche negative Auswirkungen auf die ökologischen oder sozialen Faktoren haben oder ein Unternehmen z.B. gegen Menschenrechte und Arbeitsnormen verstoßen hat. Die betrachteten festgelegten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen sind dabei gleichgewichtet und die Indikatoren werden in Anbetracht der Verfügbarkeit am Markt und der Verlässlichkeit der Daten ausgewählt. Im ESG Committee werden die Filterergebnisse des ESG Screenings beurteilt und Handlungsalternativen abgeleitet.

Die wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen

Die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsfaktoren, einschließlich der Auswirkungen von Emittenten auf Nachhaltigkeitsfaktoren, ist ein integraler Bestandteil der Investitionsanalyse. Für sämtliche liquide Bestände, die von der Ampega verwaltet werden, hat die Gesellschaft einen ESG-Screening Prozess etabliert. Die Ampega investiert konzernweit grundsätzlich nicht mehr in Unternehmen, deren Umsatz und Erzeugungsanteil zu mehr als 25% auf Kohle basiert. Darüber hinaus wurde dieser Filterkatalog um Ölsande erweitert. Von diesem Ausschluss sind Unternehmen mit einem Umsatzanteil von mehr als 25% aus Ölsanden betroffen. Zudem werden Informationen zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltthemen und zur Korruptionsprävention (UN Global Compact Kriterien) berücksichtigt. Auch der Ausschluss von Herstellern kontroverser Waffen wie Anti-Personen-Minen wurde in den Filterkatalog aufgenommen. Auf Basis dieser Informationen werden für die verschiedenen Asset Klassen Ausschlusslisten und Schwellenwerte für zulässige Nachhaltigkeitsrisiken und entsprechende Kontroversen definiert, um die nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen zu vermeiden oder zu reduzieren.

Halbjährlich wird eine vollständige Überprüfung der getätigten Investitionen auf Einhaltung der festgelegten Kriterien mit Unterstützung externer Datenanbieter durchgeführt.

Da die Ampega seit 2021 auf die Reduzierung der Kohlenstoffintensität des Investmentportfolios zielt, werden auch CO2 Emissionen von Emittenten bei den eigenen Investitionsentscheidungen mitberücksichtigt.

Über externe Datenanbieter bezieht Ampega zusätzlich zu den Rohdaten regelmäßig Informationen über Veränderungen der Nachhaltigkeitsfaktoren, der ESG-Scores von Emittenten sowie über Kontroversen.

Die Festlegung von Kriterien und Einzelabwägungen im Hinblick auf das Halten oder den Abbau der Bestände erfolgen durch das ESG Committee. Dieses nutzt hierzu neben individuellen Analysen zusätzlich Informationen von externen und spezialisierten Dienstleistern. Zusätzlich zum ESG-Committee gibt es auf Konzern- Ebene das Responsible Investment Committee (RIC), welches eine Eskalationsinstanz für Überschreitungen von vorab definierten Schwellenwerten darstellt.

Durch den konsequenten Ausschluss von negativ bewerteten Titeln sowie einer Würdigung von ESG-Scores werden nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen reduziert, bzw. vermieden.

Mitwirkungspolitik

Der Konzern hat Nachhaltigkeitsfaktoren auch in den Engagement Prozess integriert und nimmt so Einfluss auf die Unternehmensführung sowie die Ausrichtung der investierten Unternehmen, um die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsfaktoren zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu fördern.

Die Gesellschaft weist darauf hin, dass der im Folgenden beschriebene Engagement- und Voting-Prozess derzeit nur auf konzerneigene Portfolios angewendet wird.

Derzeit wird das Stimmrecht nur für Bestände an deutschen Portfolio-Gesellschaften wahrgenommen, die von den zentralen Verwahrstellen der Ampega verwahrt werden und deren Anteil an der Portfolio-Gesellschaft über alle konzerneigene Fonds und Bestände hinweg einen regelmäßig zu überprüfenden Schwellwert von 1 % der umlaufenden Aktien überschreitet.

Die Talanx Investment Group strebt an, im Interesse ihrer Anleger den Dialog mit Portfolio-Gesellschaften zu führen, berücksichtigt hierbei aber explizit die Höhe ihrer Beteiligungen an den Portfolio-Gesellschaften, um die Wirkung eines aktiven Austauschs mit der Gesellschaft abwägen zu können.

Auf Konzernebene gibt es ein hausinternes Komitee, zur Prüfung und Entscheidungsfindung zur Stimmrechtsausübung in allen signifikanten Portfolio-Gesellschaften. Für die Analyse der Unterlagen für die Hauptversammlungen wird ebenfalls auf externe und spezialisierte Datenanbieter zurückgegriffen. Die Mitwirkungspolitik (Engagement Policy) der Gesellschaft ist unter https://www.ampega.de/fileadmin/mediapool/Aktuelle_Daten/Mitwirkungspolitik_2021.pdf zu finden.

Unternehmensführung und internationale Standards

Die Ampega gestaltet ihre Prozesse entsprechend ihrem Verständnis von verantwortlichem Investieren. Es werden eigenverantwortliche Vorkehrungen getroffen, die in unterschiedlichen Standards verankerte Prinzipien zum verantwortlichen Investieren in den Investmentprozessen in angemessenem Umfang einbeziehen. Die verantwortungsvolle und auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung des Konzerns basiert auf dem Deutschen Corporate Governance Kodex.

Die Ampega ist Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und verpflichten sich damit zum Ausbau nachhaltiger Geldanlagen und zur Einhaltung der sechs durch die UN aufgestellten Prinzipien für verantwortliches Investieren. Überdies unterstützt die Ampega den UN Global Compact, die weltweit größte Initiative für verantwortliche Unternehmensführung.

Als Vollmitglied des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. („BVI“) orientiert sich die Ampega an den Wohlverhaltensregeln des BVI und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung in ökologischen, sozialen Belangen sowie zur guten Unternehmensführung.

Auf Konzernebene berücksichtigt das Unternehmen seit 2020 die Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD)

Derzeit erarbeitet Ampega eine Klimastrategie für Konzernbestände. Die Gesellschaft strebt das Erreichen eines kohlenstoffarmen Portfolios an. Aktuelles Ziel ist es, die CO2 -Intensität des liquiden Portfolios (Unternehmensanleihen und Aktien) bis 2025 gegenüber dem Jahresanfang 2020 um 30% zu reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zu der Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens zu leisten.

Für die Ampega ist eine systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungen ein wesentlicher Teil der strategischen Ausrichtung.

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation der Investitionen haben können und hierdurch in ihrem Marktwert beeinflusst werden können.

Die Ampega erachtet Nachhaltigkeitsrisiken als ergänzende Risikoart, welche auf bereits bekannte und verankerte Risikoarten, wie Marktpreisrisiko, Kreditausfallrisiko, Reputationsrisiko oder operationelles Risiko einwirkt.

Die Ampega hat ihre Bestrebungen im Einklang mit der Konzernstrategie entwickelt, um die Nachhaltigkeitsrisiken in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und die Risiken für die Investoren zu reduzieren. Für sämtlichen Bestände, die von der Ampega Investment GmbH und der Ampega Asset Management GmbH verwaltet werden, wurde ein grundsätzlicher Filterkatalog entwickelt, welcher auf alle getätigten Investitionen angewendet wird. Dieser beinhaltet mitunter den Ausschluss kontroverser Waffenhersteller oder die Berücksichtigung der UN Global Compact Kriterien. Durch diesen Ansatz werden Investitionen im Rahmen der Allokationsentscheidung in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken bewertet und berücksichtigt. Das zulässige Investmentuniversum wird hierdurch definiert und Investitionen mit hohem Nachhaltigkeitsrisiko werden begrenzt.

Die Ampega ist Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und verpflichtet sich damit zum Ausbau nachhaltiger Geldanlagen und zur Einhaltung der sechs, durch die UN aufgestellten Prinzipien für verantwortliches Investieren.

Die Operationalisierung in Form der Begrenzung von ESG relevanten Risiken und Kontroversen sowie der Festlegung von unzulässigen Vermögensgegenständen erfolgt durch das ESG-Committee.

Zusätzlich zum ESG-Committee gibt es auf Konzernebene das Responsible Investment Committee (RIC), welches für konzernübergreifende Themen zuständig ist und eine Eskalationsinstanz darstellt.

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